Klosterbetrieb
Kloster Frauenberg (Fulda)
Das Kloster Frauenberg ist ein Kloster der Franziskaner (OFM) auf dem gleichnamigen Berg in Fulda.
Das Kloster war die Zentrale der thüringischen Franziskanerprovinz (sie wurde 2010 mit den vier anderen Provinzen zur deutschen Franziskanerprovinz vereint) und beherbergt 22 Brüder. Zum Kloster gehört auch eine spätbarocke Klosterkirche.
Als Lieblingsstätte des heiligen Bonifatius erhielt der Frauenberg den Namen Bischofsberg. Schon bald wurde eine ursprünglich hölzerne Kapelle von Abt Ratgar (802 bis 817) durch eine steinerne Kirche ersetzt, die 809 durch Erzbischof Richulf von Mainz geweiht wurde. Nach der Stiftskirche, der Ratgar-Basilika, dürfte sie die erste konsekrierte Kirche in Fulda gewesen sein. Unter der Amtszeit Ratgars wurde auf dem Bischofsberg die erste Fuldaer Pfarrei gegründet. Um 817 besetzten die ersten Chorherren das Kloster. Das Kollegiatstift wurde unter Abt Egbert (1048 bis 1058) in ein Benediktinerkloster umgewandelt, und so ist bereits im 12. Jahrhundert in Urkunden vom Mons s. Mariae, demnach „Marienberg“ sowie dem „Berg Unserer Lieben Frau“ – im Volksmund „Frauenberg“ − die Rede.
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Lage: 50.5609, 9.6708