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Kloster Frauenalb

Geschichte+
Die Gründung des Klosters Frauenalb erfolgte um 1190 durch die Grafen von Eberstein als adliger Benediktinerinnenkonvent. Es wurde den Heiligen Maria, Johannes dem Täufer, Petrus und Paulus geweiht. Das Kloster nahm ausschließlich Töchter aus adligen Familien auf und beherbergte bis zu dreißig Konventsangehörige, oft schon in jungen Jahren. Die Vogtei des Klosters ging im 14. Jahrhundert an die Markgrafen von Baden über. Im Jahr 1508 zerstörte ein Brand große Teile der Anlage, darunter die Abtei, den Konvent, das Dormitorium und das Refektorium; lediglich die Kirche und das Siechenhaus blieben erhalten. Nach dem Wiederaufbau wurde Frauenalb 1525 im Bauernkrieg geplündert, erlangte jedoch durch seinen umfangreichen Besitz bald wieder seinen früheren Wohlstand. 1598 wurde das Kloster von Markgraf Ernst Friedrich aufgehoben, doch im Dreißigjährigen Krieg wurde es 1631 erneut mit Benediktinerinnen belegt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frauenalb_kloster_west.jpg
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Lage: 48.8340, 8.4410