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Kloster Falkenhagen

Das Kloster Falkenhagen ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster am Fuße des Köterberges in Lügde im früheren Land Lippe.
Graf Volkwin IV. von Schwalenberg war 1225 an der Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert I. beteiligt. Er wurde dazu verurteilt, als Sühneleistung auf seinem Grund ein Kloster zu errichten. 1246 folgte er dem Urteil und gründete in Burchhagen ein Kloster. Dieses wurde 1247 nach Falkenhagen verlegt und dem Orden der Zisterzienserinnen unterstellt.
Während der Eversteinschen Fehde wurde das Kloster 1409 verwüstet. Die Nonnen konnten nach Kloster Brenkhausen flüchten. Im verwüsteten Kloster ließen sich Wilhelmitenbrüder aus Witzenhausen nieder. Erzbischof Dietrich von Köln übertrug das Kloster daraufhin dem Orden vom Heiligen Kreuz (Kreuzherren). In der Soester Fehde wurde das Kloster 1447 erneut verwüstet. Das Kloster konnte wiederum aufgebaut werden. Nach der Reformation wurde das Kloster 1596 aufgelöst.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.8901, 9.3065