Privatbesitz
Kloster Eppinghoven (Holzheim)

Südlich von Neuss-Holzheim, direkt an der Erft, liegt das Kloster Eppinghoven, eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei. Seine Geschichte umfasst mehrere Standortwechsel und eine Umwandlung in ein Damenstift, bevor es aufgelöst wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis etwa 1214 zurück, als es als Kloster Mariensaal gemeinsam mit dem Kloster Saarn in Karlesforst (Kaarst) gegründet wurde. Im selben Jahr erfolgte die Eingliederung in den Zisterzienserorden unter der Aufsicht des Abtes von Kloster Kamp. Die ersten zwei Jahrzehnte standen beide Klöster unter der gemeinsamen Leitung der Äbtissin Wolberna. Nach 1231 zog der Konvent aufgrund einer Schenkung eines Neusser Ehepaares nach Eppinghoven um, wo ein Hof des Stiftes Gerresheim für die Neugründung eingetauscht wurde. Kaiser Friedrich II. stellte das Kloster 1236 unter seinen Schutz, und 1237 bestätigte Papst Gregor IX. den Besitz. Im Burgundischen Krieg 1475 wurde das Kloster so stark beschädigt, dass die Nonnen im befestigten Kloster Gnadental Zuflucht suchen mussten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.1551, 6.6793