Kulturelle Veranstaltungen
Museum
Kloster Edelstetten

Das Kloster Edelstetten, ein ehemaliges Kanonissenstift, zählt zu den Barockbauten im Landkreis Günzburg. Es liegt in Edelstetten, einem Ortsteil von Neuburg an der Kammel in Bayern.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Edelstetten als Augustinerchorfrauenstift erfolgte im Jahr 1126. Als Stifterin und erste Äbtissin wird Gisela von Schwabegg-Balzhausen überliefert, deren Familienwappen das Kloster später übernahm. Bis 1460 lag die Schirmvogtei bei der Markgrafschaft Burgau, bevor das Kloster diese als Pfand erwarb. Im Jahr 1153 versuchte die selige Mechthild von Dießen, das Stift zu reformieren, kehrte jedoch nach sechs Jahren ohne Erfolg zurück. Eine Beschränkung der adeligen Chorfrauen auf dreizehn durch den Augsburger Bischof erfolgte 1283. Um 1500 wurde Edelstetten als weltliches Kanonissenstift anerkannt, eine Entwicklung, die das Frauenstift offenbar seit seiner Gründung anstrebte. Die Chorfrauen lebten ohne Gelübde nach Statuten und konnten jederzeit austreten und heiraten, was das Stift eher zu einer Versorgungsanstalt für Töchter des niederen schwäbischen Adels machte. Der Ort Oetlinstetten wurde infolge dieser Anerkennung in Edelstetten umbenannt. Das Kloster erlitt dreimal Zerstörungen: im 14. Jahrhundert, während des Bauernkrieges 1525 und 1632 durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2986, 10.3948