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Kloster Eberbach
Das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach zählt zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern Deutschlands. Seine romanischen und frühgotischen Bauten im Rheingau, nahe Eltville am Rhein, machten es sogar zur Kulisse für den Film „Der Name der Rose“.
Geschichte+
Die Geschichte des Klosters Eberbach beginnt vor 1131 mit einer Gründung des Mainzer Erzbischofs Adalbert I. von Saarbrücken, die von Augustiner-Chorherren und Benediktinern bewohnt wurde. Diese wurden jedoch vertrieben, und am 13. Februar 1136 bezog ein von Bernhard von Clairvaux entsandter Konvent unter Abt Ruthard die bestehenden Gebäude. Die Klosterkirche, deren Bau um 1145 begann, wurde am 23. Mai 1186 geweiht. Die Familie von Katzenelnbogen machte das Kloster zu ihrem Hauskloster und nutzte ab 1311 den Südteil des Querschiffes als Familiengrablege. Bis etwa 1220 wurden der Konversenbau und der Hospitalbau fertiggestellt, was die romanische Bauperiode abschloss. Das Kloster entwickelte sich rasch zu einem der größten und wichtigsten in Deutschland und war Mutterkloster für Neugründungen wie Schönau, Otterberg, Hocht und Arnsburg. Im 12. und 13. Jahrhundert lebten hier schätzungsweise 100 Mönche und 200 Laienbrüder. Die Mönche waren auch wirtschaftlich sehr erfolgreich, insbesondere durch den Weinbau. Im 16.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.0434, 8.0463