Privatbesitz
Kloster Dorstadt

Das Kloster Dorstadt, ein ehemaliges Augustiner-Chorfrauen-Stift, liegt in der Gemeinde Dorstadt im Landkreis Wolfenbüttel. Die Anlage, die nach ihrer Säkularisation in Privatbesitz überging, ist heute ein Gutshof mit historischen Gebäuden.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Dorstadt erfolgte im Jahr 1189 durch Arnold von Dorstadt. Bischof Adelog von Hildesheim bestätigte die Stiftung noch im selben Jahr. Das Kloster wurde unter das Patrozinium des Heiligen Kreuzes, Marias und der Trinitatis gestellt. Im 14. und 15. Jahrhundert kam es zu Rückschlägen, darunter ein Brand im Jahr 1438. Im Zuge der Hildesheimer Stiftsfehde fiel Dorstadt 1519 an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und wurde später, nach der Einführung der Reformation im Herzogtum, in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. Mit der Wiederherstellung des Hochstifts Hildesheim im Jahr 1643 kehrte das Kloster in katholischen Besitz zurück. Nach einem weiteren Brand im Jahr 1646 erfolgte ab 1680 der Neubau der Klosteranlage im Barockstil, der 1720 abgeschlossen wurde. Die Klosterkirche diente zugleich als katholische Pfarrkirche. Im Jahr 1810 wurde das Kloster Dorstadt säkularisiert und kam in Privatbesitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Dorstadt_Herrenhaus.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0983, 10.5657