Stiftung
Kloster Dambeck

Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Dambeck reichen bis ins Jahr 1224 zurück, als es vermutlich von einem Grafen von Dannenberg gegründet wurde. Als Benediktinerinnenkloster dem Bistum Verden zugehörig, entwickelte es sich zu einem geistlichen Zentrum, dessen Nonnen oft aus dem regionalen Adel stammten. Im frühen 16. Jahrhundert wurde es zum Hauskloster der Familie von der Schulenburg. Nach der Reformation um 1540/1541 erfolgte die Säkularisation, und das Kloster wurde in eine landesherrliche Domäne umgewandelt. Dennoch bestand das Konvent als evangelisches Frauenstift bis nach 1671 fort. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage um 1626 geplündert. Später, ab 1645, diente der Besitz dem Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin zur Finanzierung des Schulbetriebs. Ab 1750 wurde das Kloster primär landwirtschaftlich genutzt. Nach einer Phase des Verfalls im 20. Jahrhundert belebte 1991 eine Bruderschaft das Klosterleben neu und begann mit Restaurierungsarbeiten. Seit 2023 wird das Kloster von einer Familienkommunität weitergeführt.
Lage+
Das Kloster Dambeck befindet sich im Ortsteil Amt Dambeck der Hansestadt Salzwedel, im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Es liegt etwa sieben Kilometer südlich der Kernstadt Salzwedel, auf einer Höhe von circa 26 Metern über dem Meeresspiegel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.7885, 11.1641