Gymnasium
Kloster Buxheim

Eine ehemalige Kartause, das Kloster Buxheim, prägt die oberschwäbische Landschaft bei Memmingen in Bayern. Ursprünglich ein Kollegiatstift, entwickelte es sich zu einer Reichskartause und beherbergt heute ein Gymnasium sowie das Deutsche Kartausenmuseum. Das Buxheimer Chorgestühl ist ein Meisterwerk des Barocks.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ortes Buxheim reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, als Alemannen ihn nach dem Bach Bux benannten. Im 10. Jahrhundert schenkte Luitgard, vermutlich die Schwester Bischof Ulrichs, das Gebiet der Augsburger Domkirche mit der Auflage, ein Kollegiatstift zu gründen, das um 1100 seine Arbeit aufnahm. Im Jahr 1402 wurde die Propstei den Kartäusern übergeben und erhielt 1406 den Namen Maria Saal. Nach Plünderungen im Bauernkrieg und der Besetzung durch das protestantische Memmingen im Schmalkaldischen Krieg erlangte das Kloster 1548 den Status einer reichsunmittelbaren Reichskartause unter dem Schutz der Habsburger.
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Lage: 47.9995, 10.1338