Museum
Kloster Brunshausen

Das ehemalige Kloster Brunshausen liegt im Ortsteil Brunshausen der Stadt Bad Gandersheim. Ursprünglich im 9. Jahrhundert als Benediktinerinnenkloster gegründet, wandelte es sich von einem Nonnen- und Mönchskloster bis hin zu einem evangelischen Konvent und diente sogar als Außenlager eines Konzentrationslagers. Heute beherbergt es ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge Brunshausens reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück, als die Liudolfinger den Ort als Herrschaftssitz wählten. Eine kleine Eigenkirche entstand im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts, und das Kloster wurde zunächst den Heiligen Johannes und Stephanus geweiht, später wechselte das Patrozinium zu St. Bonifatius. Nach der Gründung des Stiftes Gandersheim im Jahr 852 diente Brunshausen als erste Unterkunft für dessen Konvent, bevor die Gebäude in Gandersheim fertiggestellt wurden. Auch nach dem Umzug im Jahr 881 blieb Brunshausen ein Benediktinerinnenkloster. Im 12. Jahrhundert wurde es kurzzeitig zu einem Männerkloster, kehrte aber um 1200 wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück. Im 15. Jahrhundert erlebte das Kloster einen wirtschaftlichen Aufschwung und schloss sich 1448 der Bursfelder Kongregation an. Die Reformation im 16.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster_Brunshausen_Eingang.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.8828, 10.0319