Klosterbetrieb
Kloster Brenkhausen

Das Kloster Brenkhausen in Höxter, Nordrhein-Westfalen, ist heute ein Zentrum der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Brenkhausen erfolgte um 1240. Ursprünglich siedelten sich Zisterzienserinnen, die zuvor in Ottbergen und Brückenfeld ansässig waren, um 1245 neben der bestehenden Pfarrkirche an. Ein Brand im Jahr 1276 zerstörte Teile der Anlage, die jedoch in den 1280er-Jahren wiederaufgebaut wurde. Die Bauarbeiten fanden ihren Abschluss im Jahr 1320, gefolgt von der Weihe der Kirche. Im späten 14. Jahrhundert existierten eine Klosterschule und ein Mädchenpensionat. Nach einer Phase des Niedergangs im 16. Jahrhundert wurde das Kloster 1595 neu besetzt und 1601 mit Benediktinerinnen aus Corvey wiederbelebt. Der Dreißigjährige Krieg führte zu Verwüstungen, doch ab 1630 erfolgte ein erneuter Wiederaufbau. Im Jahr 1803 wurde das Kloster säkularisiert und fortan landwirtschaftlich genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster_Brenkhausen1.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.8026, 9.3517