KlosterBonlanden

Kloster Bonlanden

Kloster Bonlanden

Klosterbetrieb

Das Kloster Bonlanden ist das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau (OSF) in Bonlanden, einem Teilort der Gemeinde Berkheim an der Iller im Landkreis Biberach in Oberschwaben. Das Kloster wurde 1855 gegründet und hat heute weltweit rund 40 Niederlassungen, die meisten davon in Südamerika.

Geschichte+

1855 kam es zur Grundsteinlegung des Klosterbaues in Bonlanden auf Anregung des aus Hüttenweiler bei Wangen im Allgäu stammenden Pfarrers Faustin Mennel. Schon im November 1855 traten die ersten Kandidatinnen in das neue Kloster der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis ein. Dillinger Franziskanerinnen, deren Wurzeln bis ins Jahr 1241 zurückreichen, gehörten zu den Mitgründerinnen. 1859 wurde die Unabhängigkeit des Klosters kirchlich anerkannt. Der Grundstein für die Klosterkirche wurde 1864 gelegt, die Baulichkeiten in ihrer heutigen Form waren 1886 vollendet. Im Kloster wurde von Anbeginn ein Erziehungsheim betrieben, dem 1902 das Mädcheninstitut St. Agnes in Riedlingen, 1908 das Kinderheim St. Josef in Hürbel, 1921 die Töchterschule St. Hildegard in Ulm und 1922 die Frauenarbeitsschule St. Adelindis in Buchau als Filialen angeschlossen wurden. 1926 kamen mit der Haushaltungsschule Maria Rast in Obertalheim und dem Franziskusheim in Schwenningen weitere Filialen hinzu. Im gleichen Jahr begann das Kloster seine Missionstätigkeit mit der Aussendung von Schwestern nach Argentinien. Während man die meisten deutschen Filialen aufgelöst oder an andere Träger übergeben hat, kamen im Lauf der Zeit zahlreiche südamerikanische Niederlassungen hinzu. Das Kloster ist inzwischen das Mutterhaus von rund 40 Niederlassungen mit Schwerpunkt in Südamerika und dort vor allem Brasilien, Paraguay und Argentinien.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Richard Mayer · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.

Lage: 48.0697, 10.0696