KlosterBiburg

Kloster Biburg

Kloster Biburg

Privatbesitz

Eine ehemalige Benediktinerabtei, das Kloster Biburg, befindet sich auf etwa 383 Metern über Normalnull in der bayerischen Gemeinde Biburg im Landkreis Kelheim. Seine Bausubstanz ist seit der Weihe im Jahr 1140 weitgehend unverändert geblieben.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters gehen auf das Jahr 1125 zurück, als Konrad und Arbeo, Söhne des Grafen Heinrich I. von Sittling und seiner Gemahlin Bertha, ihre Burg Biburg dem Dom zu Bamberg übertrugen. Dies geschah auf Wunsch ihrer Mutter Bertha, die als Stifterin des Klosters gilt. Bereits 1125 begann der Bau der Kirche, die 1133 vorläufig geweiht wurde. Im Jahr 1140 erfolgte die endgültige Weihe des gesamten Klosterkomplexes durch die Bischöfe Heinrich von Regensburg und Egilbert von Bamberg. Eberhard von Sittling und Biburg, ein weiterer Sohn Berthas, wurde erster Abt, während sein älterer Bruder Ulrich als Vogt diente. Ursprünglich als Doppelkloster für Männer und Frauen konzipiert, wurde der Frauenbereich nach einem Brand im Jahr 1278 nicht wieder aufgebaut. Ende des 13. Jahrhunderts führten wirtschaftliche Schwierigkeiten zu Güterverkäufen. Nach 1400 verließen die Mönche das Kloster während der Reformation.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.7922, 11.8566