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Kloster Benden (Heide)

Im Ortsteil Heide der Stadt Brühl im Rhein-Erft-Kreis befindet sich das ehemalige Kloster Benden, einst ein Zisterzienserinnenkloster. Die erhaltenen Gebäudeteile wurden restauriert und dienen heute als Wohnraum. Die Wahl des Standortes am oberen Osthang der Ville, umgeben von den Wiesen des Siegesbachs, war typisch für Zisterziensergründungen: Sie bot Abgeschiedenheit, fruchtbaren Boden und klares Wasser, was den Betrieb eigener Mühlen ermöglichte.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters Benden stammt aus dem Jahr 1207, als Margareta von Hersel die Gründung des Zisterzienserinnenklosters stiftete. In einer Urkunde von 1231 wird es im Zusammenhang mit Ritter Hermann von Merreche genannt und auch als Marienbenden bezeichnet. Erzbischof Konrad von Hochstaden verlieh dem Kloster 1238 das Immunitätsprivileg für seine Güter. Das Kloster brannte mehrmals ab, erstmals 1388. Nach einem weiteren Brand im Jahr 1503 stand es 30 Jahre leer, bevor ein Wiederaufbau unter Äbtissin Christina Ruttenbach begann und 1589 von Äbtissin Christina Gebels vollendet wurde. Die geistliche Aufsicht oblag dem Abt von Altenberg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.8347, 6.8747