Privatbesitz
Kloster Baindt

In Oberschwaben nahe Ravensburg in Baden-Württemberg befindet sich das Kloster Baindt, eine einstige Zisterzienserinnen-Abtei. Es war einst eine reichsunmittelbare Einrichtung und trug den lateinischen Namen „Hortus Floridus“, was „blühender Garten“ bedeutet.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen ins frühe 13. Jahrhundert zurück, als sich geistliche Frauengemeinschaften im Bodenseeraum formierten. Eine dieser Gemeinschaften, ursprünglich 1231 in Boos bei Saulgau gegründet und 1236 päpstlich als Zisterzienserinnenkloster bestätigt, fand in der lokalen Adelsschicht wenig Akzeptanz. Daher erwarb Schenk Konrad von Winterstetten, der Reichsprokurator für Schwaben, den Weiler Baindt als neuen Standort. Noch im selben Jahr, 1240, siedelte die Gemeinschaft nach Baindt über. Kaiser Friedrich II. stellte die Abtei unter Reichsschutz, was 1376 zur Erhebung in den Status einer Reichsabtei führte. Die Äbte von Salem fungierten als geistliche Berater. Im Bauernkrieg von 1525 wurde das Kloster niedergebrannt und auch im Dreißigjährigen Krieg erneut zerstört, doch das Ordensleben wurde 1649 wiederaufgenommen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.8427, 9.6659