Museum
Kloster Asbach

In Asbach, einem Ortsteil von Rotthalmünster in Bayern, liegt das ehemalige Benediktinerkloster Asbach. Es beherbergt heute ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Asbach, geweiht dem Heiligen Matthäus, erfolgte vor dem Jahr 1091 durch Christina, die Witwe des Grafen Gerold von Frauenstein und Ering. Im Jahr 1127 fiel ihre Stiftung an Bischof Otto von Bamberg, der die offizielle Einweihung des Klosters vornahm und Friedrich von Sigenheim als ersten Abt einsetzte. Das Kloster wurde im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 aufgelöst. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche der 1806 gegründeten Pfarrei Asbach, während die Prälatur eine Schule beherbergte und die übrigen Gebäude in Privatbesitz übergingen. Seit 1976 engagiert sich der Kulturkreis Kloster Asbach für die Restaurierung der Klostergebäude, die heute ein Museum beherbergen. Die Klosterkirche wurde zwischen 1771 und 1780 im frühklassizistischen Stil unter Abt Rupert II. Viola nach Entwürfen von François de Cuvilliés dem Jüngeren erbaut. Sie zeigt Deckengemälde von Josef Schöpf aus dem Jahr 1784, die die Verklärung Christi und Mariä Himmelfahrt darstellen. Die neun Holzaltäre stammen von Anton Burchardt, die Figuren, Kanzel und der Tabernakel von Joseph Deutschmann.
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Lage: 48.3966, 13.1778