Nonnenkloster
Kloster Altomünster

Das Kloster Altomünster in Bayern, nahe Dachau, war einst das einzige Birgittinnenkloster des alten Zweiges des Erlöserordens in Deutschland. Die Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta, ein Werk Johann Michael Fischers, prägt das Erscheinungsbild.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis in die Zeit vor 760 zurück, als der irische Mönch Alto hier eine Eremitenzelle gründete. Um 970 wurde an dieser Stelle ein Benediktinerkloster von den Welfen erneuert, das den Heiligen Peter und Paul geweiht war. Im Jahr 1056 siedelten Benediktinerinnen aus dem abgebrannten Kloster Altdorf nach Altomünster über. Ab 1488 entwickelte sich das Kloster zu einem Doppelkloster, als der von der heiligen Birgitta von Schweden gegründete Erlöserorden einzog. Die Klosterkirche wurde daraufhin den Heiligen Alto und Birgitta geweiht. Im 16. Jahrhundert festigte sich unter Prior Johannes Palgmacher und Äbtissin Ottilia Öffler der Widerstand gegen die Reformation. Der Dreißigjährige Krieg brachte dem Kloster Not. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte das Kloster eine Phase barocker Frömmigkeit.
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Lage: 48.3884, 11.2573