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Kloster Altenberg

Das Kloster Altenberg, ein ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster, liegt auf dem Michelsberg oberhalb der Lahn zwischen Wetzlar und Solms-Oberbiel. Seine Bedeutung erlangte es durch die Aufnahme von Gertrud, der Tochter der Heiligen Elisabeth von Thüringen, als Meisterin des Konvents.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen ins Jahr 1167 zurück, als der Priester Gottfried von Beselich auf dem „alten Berg“ eine dem Heiligen Michael gewidmete Kapelle gründete. Um 1170 entwickelte sich daraus das Prämonstratenserinnenkloster, als Abt Engelbert von Rommersdorf zwölf Jungfrauen aus Wülfersberg entsandte, um die Nikolauskapelle zu einem Kloster umzugestalten. Die Abtei Rommersdorf fungierte als Mutterkloster. Zahlreiche Mitglieder adliger Familien der Region, darunter die Häuser Nassau und Solms, traten dem Orden bei. Unter der dritten Meisterin Gertrud, Tochter der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die das Amt 49 Jahre lang innehatte, erlebte das Kloster ab 1248 einen Aufschwung. Die Klosterkirche wurde zwischen 1260 und 1270 errichtet. Kaiser Barbarossa verlieh dem Kloster vor 1192 die Reichsunmittelbarkeit. Trotz der Reformation in der Umgebung blieb Altenberg eine katholische Exklave.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5585, 8.4452