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Kleines Palais Meiningen

Eine klassizistische Residenz aus dem 19. Jahrhundert ist das Kleine Palais in Meiningen. Es diente einst den Herzögen von Sachsen-Meiningen als Sommerpalais.
Geschichte+
Herzog Bernhard II. ließ das Kleine Palais ab 1821 errichten. Ursprünglich als Sommerresidenz konzipiert, wurde es nach seiner Heirat mit Marie von Hessen-Kassel im Jahr 1825 zum festen Wohnsitz des Herzogpaares. Im Jahr 1863 zog die Herzogsfamilie in das umgebaute Große Palais um, woraufhin das Kleine Palais verschiedene Nutzungen erfuhr. Auch nach dem Ende des Herzogtums im Jahr 1918 verblieb das Gebäude bis 1946 im Besitz des Herzoghauses Sachsen-Meiningen. Im Jahr 1923 erfolgte ein Umbau zu einem Bankgebäude für die Thüringer Staatsbank.
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Lage: 50.5712, 10.4155