Privatbesitz
Kleine Palais Attems

In der Grazer Inneren Stadt befindet sich das Kleine Palais Attems, auch als Witwenpalais bekannt. Das im 17. und 18. Jahrhundert errichtete Gebäude diente einst als Wohnsitz für die Witwen der Fideikommissbesitzer des angrenzenden Palais Attems.
Geschichte+
An der Stelle des Palais befand sich ursprünglich eine bürgerliche Hofstätte. 1596 wurde das Gebäude als Eigentum der Erben Georg Püchlers im städtischen Hofquartierbuch verzeichnet. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte es Ende des 17. Jahrhunderts an die Familie Kalchhammer und wurde 1744 von Ferdinand Josef von Thinfeld erworben. 1757 ging das Anwesen an Graf Ignaz Maria II. von Attems über und wurde fortan als Witwenpalais genutzt. Unter der Leitung von Josef Hueber erfolgten ab 1757 Umgestaltungen im Bereich der Einfahrt und des Stiegenhauses. Graf Ignaz Maria III. von Attems ließ 1858 durch Baumeister Carl Ohmeyer ein drittes Obergeschoss und einen neuen Dachaufbau hinzufügen, wobei die Fassade an das Erscheinungsbild angepasst wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Witwenpalais_Graz_Sackstra%C3%9Fe.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.0725, 15.4363