Privatbesitz
Klause am Pyhrn
Die Klause am Pyhrn ist eine historische Burg in Spital am Pyhrn in Oberösterreich. Ursprünglich als Turm erbaut und später zu einer Passbefestigung umfunktioniert, spielte sie eine Rolle bei der Sicherung der Pyhrnpassstraße.
Geschichte+
Erstmals 1265 in einem Urbar der steirischen Landesfürsten erwähnt, diente der Bau zunächst als Sitz landesfürstlicher Dienstmänner, sogenannter Pfleger. Im frühen 15. Jahrhundert, um 1418, gelangte der Turm in den Besitz des Klosters Spital am Pyhrn. Eine Umgestaltung erfolgte 1455, als das Kloster den Auftrag erhielt, an dieser Stelle eine Passbefestigung, eine sogenannte Klause, zu errichten. Zu diesem Zweck wurde der Turm umgebaut: Es wurden Schießscharten für Feuerwaffen eingefügt und das Obergeschoss, das einst eine Plattform mit Zinnen besaß, ausgebaut. Diese Maßnahmen verwandelten den Turm in einen Batterieturm, der die Kontrolle über die Passstraße sicherte. Mit der Verlegung der Landesgrenzen im Jahr 1825 kam die Klause zu Oberösterreich. Ihre militärische Bedeutung schwand, und der Bau wurde fortan für Wohnzwecke umgestaltet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Spital_am_Pyhrn_Pflegerturm.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.6294, 14.3227