Privatbesitz
Keppschloss
Das Keppschloss in Dresden-Hosterwitz ist ein historischer Landsitz am Ausgang des Keppgrundes.
Die erste Erwähnung eines Gutes an dieser Stelle datiert auf das Jahr 1661. Zwischen 1749 und 1763 gehörte es Heinrich von Brühl, dem sächsischen Premierminister. Um 1774 erwarb Camillo Marcolini, Oberstallmeister und Geheimer Rat, das Anwesen, um nahe dem kurfürstlichen Hof in Pillnitz zu sein. Da Katholiken der direkte Landerwerb untersagt war, erfolgten die Käufe über Clemens Gustav Petzold. Marcolini erweiterte den Besitz und ließ ihn umgestalten, unter anderem mit einer Kegelbahn. Im Jahr 1808 beherbergte das Schloss den späteren Papst Leo XII., was ihm den Namen „Papstschlösschen“ einbrachte. Nach Marcolinis Tod 1814 wechselte der Besitz mehrfach, bis Friedrich Wilhelm von Trautvetter es 1834 erwarb und Umbauten durchführen ließ. Ab 1840 wurde es als „Keppschloss“ bekannt.
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Lage: 51.0195, 13.8623