Die Kirche kann besichtigt werden
Katharinenkirche

Die Katharinenkirche in Salzwedel, im Nordwesten Sachsen-Anhalts, ist ein Beispiel romanischen Ursprungs, das von der Backsteingotik geprägt wurde. Als Pfarrkirche der Neustadt ist sie der Heiligen Katharina geweiht.
Geschichte+
Die Gründung des Salzwedeler Stadtteils Neustadt im Jahr 1247 legte den Grundstein für den Bau der Katharinenkirche, deren Baubeginn urkundlich auf das Jahr 1280 datiert ist. Im frühen 14. Jahrhundert erfuhr die Kirche erste Erweiterungen, darunter die Errichtung eines Chores an der Ostseite, der das Kirchenschiff überragte. Um 1450 wurde die gesamte Kirche auf diese Höhe angeglichen und mit einem Gewölbe versehen. Weitere Umbauten folgten 1460, und 1467 wurde die Fronleichnamskapelle fertiggestellt. Ein zweigeschossiger Sakristeianbau an der Südseite sowie die Erneuerung des Turmhelms prägten das heutige Erscheinungsbild. Aus dieser Zeit stammen auch drei der ursprünglich neun Glasfenster im Chor, die biblische Szenen darstellen. Nach der Reformation wurde die Gemeinde evangelisch-lutherisch. Ein Blitzschlag im Jahr 1644 führte zum Brand des Turmhelms. Im 19. Jahrhundert wurde der Hauptaltar an den Frankfurter Dom verkauft und 1981 durch den Einhornaltar aus Dambeck ersetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Salzwedel_Katharinenkirche.jpg
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Lage: 52.8557, 11.1558