Museum
Kasteel Radboud

In Medemblik, Niederlande, steht Kasteel Radboud, eine historische Burg, die eine Rolle in der Sicherung der Herrschaft von Floris V. über Westfriesland spielte. Ursprünglich als Teil einer Kette von Verteidigungsanlagen errichtet, ist sie heute ein Museum.
Geschichte+
Die Errichtung von Kasteel Radboud wurde 1282 von Floris V. von Holland in Auftrag gegeben. Nach der Unterwerfung Westfrieslands diente die Burg der Sicherung des neu gewonnenen Territoriums und war Teil eines Verteidigungssystems gegen die Westfriesen. Ihr ursprünglicher Bauplan ähnelte dem des Muiderslots. Die Zwingburg wurde mehrfach belagert, unter anderem 1572 und 1588 während des Achtzigjährigen Krieges, und diente zeitweise auch als Gefängnis. Ab dem 17. Jahrhundert setzte ein Verfall ein, und Teile der Anlage wurden abgerissen. Ende des 19. Jahrhunderts, 1889, übernahm der Staat die Burg und veranlasste Renovierungen. Von 1897 bis 1934 beherbergte ein Burgsaal das Amtsgericht von Medemblik. Nach weiteren Restaurierungsarbeiten 1964 und 1965 wurde in der Burg ein Museum eingerichtet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kasteel_Radboud_2010_Nr._2_SteDi.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.7725, 5.1131