Die Reste der Festung können besichtigt werden
Kasteel Heusden

In der niederländischen Provinz Nordbrabant liegt die Festungsruine Kasteel Heusden. Ursprünglich eine mittelalterliche Burg, entwickelte sie sich zu einer Grenzfestung und prägte die Geschichte der Region. Heute sind die Überreste der Anlage zur Erkundung zugänglich.
Geschichte+
Die Ursprünge des Kasteel Heusden reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Heusden ein Territorium beiderseits der Oude Maasje beherrschten. Ihre erste Burg, nahe der damaligen Hauptsiedlung Oudheusden, wurde 1202 vom Herzog von Brabant zerstört. Daraufhin verlegten die Herren von Heusden ihren Sitz an den heutigen Standort, wo eine neue Siedlung und eine erste Burganlage entstanden. Diese bestand aus einem achteckigen Steinturm und einem quadratischen Gebäude auf einer Motte. Im späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert wurde eine massive Ringmauer aus Ziegeln hinzugefügt. Nach Konflikten und Besitzerwechseln, darunter eine Belagerung durch Wilhelm III. von Holland im Jahr 1318, fiel die Burg 1330 endgültig an Brabant. Herzog Johann III.
Bild: Peter van der Wielen
Lage: 51.7328, 5.1343