Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Kasteel Egmond

In der niederländischen Provinz Nordholland liegt das Kasteel Egmond, auch bekannt als die Ruine von Egmond. Die Burganlage in Egmond aan den Hoef war einst Sitz der Familie Egmond und spielte eine Rolle in der Geschichte der Niederlande.
Geschichte+
Die Ursprünge des Kasteel Egmond sind eng mit der Abtei Egmond verbunden. Im Jahr 1129 wurde ein Verwalter namens Berwout ernannt, dessen Nachkommen die erbliche Herrschaft über Egmond erhielten. Das erste, um 1050 oder 1150 erbaute, befestigte Anwesen wurde 1205 während des Looner Erbfolgekrieges niedergebrannt. Als Ersatz entstand ab 1206 eine runde Wasserburg aus Stein, die erstmals 1228 urkundlich erwähnt wurde. Um 1300 verlor diese Burg ihre Bedeutung und wurde durch eine neue Anlage auf dem ehemaligen Vorhof ersetzt. Diese dritte Burg wurde in zwei Phasen im 14. Jahrhundert erweitert und um 1500 durch ein Torhaus ergänzt. Johann III. von Egmond, der erste Graf von Egmond, ließ die Burg im 15. Jahrhundert vergrößern und ausschmücken. Im Jahr 1573 wurde das Kasteel Egmond auf Befehl des Prinzen von Oranien von Truppen Diederik Sonoys in Brand gesteckt, um eine Nutzung durch spanische Truppen zu verhindern.
Bild: Peter van der Wielen
Lage: 52.6217, 4.6542