Privatbesitz
Kartause Güterstein

Die Kartause Güterstein bei Bad Urach diente als Grablege der Grafen von Württemberg und als Zentrum geistlicher Literatur.
Geschichte+
Die Ursprünge der Kartause Güterstein reichen ins frühe 13. Jahrhundert zurück, als Konrad von Urach, ein Kardinal und Zisterzienser-Generalabt, ein Kloster stiftete. Nach dem Rückzug der Grafen von Urach aus dem Ermstal übernahmen Benediktiner aus der Abtei Zwiefalten die Anlage, die im 14. Jahrhundert zu einem Wallfahrtsort mit einer Marienkapelle wurde. Im Jahr 1439 übernahmen Kartäuser das Kloster auf Wunsch der württembergischen Grafen Ludwig I. und Ulrich V., die sich von dem Orden Reformen erhofften. Güterstein erweiterte seinen Grundbesitz und diente ab 1441/1442 als Grablege für die in Urach residierenden Grafen von Württemberg.
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Lage: 48.4911, 9.3572