Das Kloster kann besichtigt werden
Kartause Gaming

Die Kartause Gaming, einst als Kloster „Marienthron“ bekannt, ist ein historisches Bauwerk in Gaming.
Geschichte+
Die Gründung der Kartause Gaming im Jahr 1330 geht auf Herzog Albrecht II. zurück, der damit ein Gelübde einlöste, das er und sein Bruder Leopold vor der Schlacht bei Mühldorf im Jahr 1322 abgelegt hatten. Ursprünglich war ein anderer Standort vorgesehen, doch Albrecht entschied sich nach Leopolds Tod für Gaming. Die Wahl dieses Ortes war strategisch bedeutsam, da das Kloster auch als herzogliche Grablege dienen sollte, eine Abkehr von der bisherigen habsburgischen Familiengrablege in Königsfelden. Dieser Schritt setzte einen territorial-politischen Akzent zur Stärkung der Landesherrschaft. Die Gründung des Klosters, dessen Name „Marienthron“ lautete, war sorgfältig vorbereitet worden, möglicherweise beeinflusst durch den Prior Gottfried der Kartause Mauerbach. Mönche aus Mauerbach sollten die neue Gemeinschaft bilden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gaming_Kartause_Strassenansicht.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9234, 15.0811