KlosterKitzingen

Kapuzinerkloster

Kapuzinerkloster

Seniorenheim

Das Kapuzinerkloster Kitzingen ist ein ehemaliges Kloster der Kapuziner in Kitzingen in Bayern in der Diözese Würzburg.

Das Kloster wurde 1630 durch Philipp Adolf von Ehrenberg, Bischof von Würzburg gegründet, im darauffolgenden Jahr wurde der Grundstein für die Klostergebäude gelegt. Während des Dreißigjährigen Krieges, als Kitzingen kurzzeitig unter schwedischer Verwaltung stand, wurden die Kapuziner vertrieben und konnten erst 1649 zurückkehren. Im Jahr 1652 erfolgte schließlich die Einweihung der für den Bettelorden typischen, schlichten Kirche. Das Kloster wurde 1828 aufgelöst, von 1831 bis 1902 diente es als Krankenhaus. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges hielt vorübergehend die evangelische Gemeinde Kitzingens ihre Gottesdienste in der Kirche ab, da die Stadtkirche durch Bomben beschädigt worden war. 1983 wurden die ehem. Klostergebäude zum großen Teil abgerissen und durch das Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth ersetzt, lediglich die Kirche und ein Teil der Westmauer blieben erhalten. Die Kirche wird heute von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes als Filialkirche genutzt, es finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Klosterkirche+

Die Kirche ist der Himmelfahrt Mariens sowie dem heiligen Franziskus Seraphikus geweiht. Sie ist nach Süden ausgerichtet und präsentiert sich als einfacher Saalbau mit eingezogenem Rechteck-Chor, über dem sich der kleine Dachreiter mit Pyramidenhelm erhebt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte

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Lage: 49.7362, 10.1626