Kloster
Kapuzinerkloster
Das Kapuzinerkloster Altötting, ein religiöses Zentrum, liegt in Altötting. Ursprünglich als Franziskanerkloster gegründet, ist es heute ein Kapuzinerkloster und mit der Wallfahrt zur Heiligen Kapelle verbunden.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1654 durch Franz Wilhelm von Wartenberg, Fürstbischof von Regensburg und Propst des Kollegiatstifts Altötting. Die ursprüngliche Klosterkirche wurde zu Ehren der verwitweten Kurfürstin Maria Anna nach der heiligen Anna benannt. Im Zuge der Säkularisation im Mai 1802 wurden die Franziskaner vertrieben und das Kloster dem Kapuzinerorden als Aussterbekloster zugewiesen. Es beherbergte daraufhin rund 150 Kapuziner aus anderen aufgelösten bayerischen Klöstern. Unter König Ludwig I. entstand die bayerische Ordensprovinz der Kapuziner von Altötting neu. Seitdem betreuen die Kapuziner die Wallfahrt zur Heiligen Kapelle. Im Jahr 1953 wurde die St.-Anna-Kirche umbenannt und dem heiligen Bruder Konrad von Parzham gewidmet. Eine Umgestaltung der Kirche erfolgte 1956/57, und 1961 erhielt auch das Kloster den Namen Bruder-Konrad-Kloster. Die Kirche wurde 1657 im frühbarocken Stil erbaut, schlicht für den Orden, mit einem Dachreiter anstelle eines Turmes.
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Lage: 48.2271, 12.6743