Privatbesitz
Kaiservilla

Die Kaiservilla in Bad Ischl diente einst als Sommerresidenz für Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. Dieses Anwesen ist der Ort, an dem Weichen für die europäische Geschichte gestellt wurden.
Geschichte+
Ursprünglich eine Biedermeiervilla, wechselte das Anwesen 1850 in den Besitz des Arztes Eduard Mastalier. Nach der Verlobung von Kaiser Franz Joseph I. mit Prinzessin Elisabeth von Bayern im Jahr 1853 erwarb Erzherzogin Sophie, die Mutter des Kaisers, die Villa als Hochzeitsgeschenk. In den folgenden Jahren wurde das Gebäude unter der Leitung von Antonio Legrenzi im neoklassizistischen Stil umgestaltet und erweitert. Der bestehende Mitteltrakt erfuhr eine Erweiterung zum Park hin, wodurch die ursprüngliche Rückseite zum Eingang mit Säulen und Tympanon avancierte. Zwei neue Seitenflügel gaben dem Bauwerk die Form eines „E“, was als Hommage an Kaiserin Elisabeth gedeutet wird. Die Fertigstellung des gesamten Ensembles, inklusive des englischen Parks und des Marmorschlössls, erfolgte erst 1860, da während der kaiserlichen Sommeraufenthalte keine Bauarbeiten stattfanden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kaiservilla_vorderansicht.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7150, 13.6209