Privat
Die Burg kann besichtigt werden
Johanniterburg

In Kühndorf, Thüringen, steht die Johanniterburg, ein historisches Bauwerk auf den Resten einer älteren Anlage. Sie ist ein Beispiel eines Kastells des Johanniterordens in Deutschland und diente später den Grafen von Henneberg als Residenz. Heute ist sie ein privat geführtes Kleinod an der Burgenstraße Thüringen, das Besuchern offensteht.
Geschichte+
Die Ursprünge der Johanniterburg reichen bis ins Jahr 1274 zurück, als erstmals eine Burg im Besitz der Grafen von Henneberg erwähnt wurde. Von dieser Vorgängeranlage sind noch heute Reste wie der Stumpf eines Bergfrieds mit Buckelquadern zu erkennen. Im Jahr 1315 wurde diese Burg abgerissen und durch einen Neubau des Johanniterordens ersetzt. Ungewöhnlich für den Orden in Mitteleuropa, der dort keine militärische Funktion hatte, entstand ein Kastell aus zwei Breitwohntürmen. Nach dem Tod hochrangiger Ordensmitglieder verlor der Orden das Interesse an der Burg, die schließlich 1444 von Georg I. von Henneberg-Römhild erworben wurde. Er modernisierte die Anlage mit einer Zwingeranlage und fünf Türmen für die Verteidigung mit Feuerwaffen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte
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Lage: 50.6097, 10.4915