Die Klosterruine kann besichtigt werden
Johanniskloster

Das Johanniskloster in Stralsund ist ein ehemaliges Franziskanerkloster, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Es befindet sich im historischen Stadtkern, der zum UNESCO-Welterbe gehört, und zeichnet sich durch eine architektonische Mischung aus Gotik, Barock und Klassizismus aus.
Geschichte+
Die Gründung des Johannisklosters erfolgte im Jahr 1254, als Fürst Jaromar II. von Rügen den Franziskanern ein Grundstück am Strelasund zuwies. Die Finanzierung des Klosterbaus erfolgte durch Spenden, und um die Wende zum 14. Jahrhundert war der Bau weitgehend abgeschlossen. Das Kloster war dem Heiligen Johannes dem Täufer, dem Evangelisten Johannes und dem Heiligen Franziskus geweiht. Im Jahr 1372 und erneut 1439 war das Johanniskloster Gastgeber des Provinzkapitels der sächsischen Ordensprovinz. Mit dem „Stralsunder Kirchenbrechen“ im Jahr 1525 wurde das Kloster aufgehoben und säkularisiert. Es ging in den Besitz der Stadt über und wurde fortan als Armenhaus genutzt. Im 16. Jahrhundert wurde zudem eine Krankenstube für Schneidergesellen eingerichtet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Johanniskloster_2.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 54.3172, 13.0920