Museum
Japanisches Palais
In Dresden-Neustadt steht das Japanische Palais. Ursprünglich als Landhaus erbaut, dient es heute als Museumsgebäude und beherbergt verschiedene Sammlungen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Japanischen Palais reichen bis ins Jahr 1715 zurück, als Rudolph Faesch ein Landhaus für Jakob Heinrich Graf von Flemming errichtete. Kurzzeitig als Holländisches Palais bekannt, wechselte es 1717 in den Besitz Augusts des Starken, der hier seine Porzellan- und Kunstsammlungen unterbringen wollte. Nach einem erneuten Besitzwechsel kehrte das Palais 1726 zu August dem Starken zurück, der umfangreiche Umbaupläne in Auftrag gab. Zwischen 1727 und 1733 gestalteten die Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann, Zacharias Longuelune und Jean de Bodt das Gebäude zu einer spätbarock-klassizistischen Vierflügelanlage um. Den Namen „Japanisches Palais“ erhielt es 1732, inspiriert durch sein fernöstlich anmutendes Dach und asiatische Elemente in der Fassadengestaltung. Im Siebenjährigen Krieg erlitt das Palais erhebliche Schäden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.0597, 13.7379