Kulturelle Einrichtung
Jagdschloss Eutin

Ein barockes Lustschloss aus dem Jahr 1776 ist das Jagdschloss Eutin, manchmal auch als Jagdpavillon Sielbeck bekannt. Es verbindet spätbarocke Architektur mit frühklassizistischer Innenausstattung.
Geschichte+
Der Bau des Jagdschlosses wurde 1776 von Friedrich August I., Fürstbischof von Lübeck und Herzog von Oldenburg, für seine Gemahlin Ulrica Friederike in Auftrag gegeben. Die Entwürfe stammten vom Eutiner Hofbaumeister Georg Greggenhofer, der auch die Bauleitung übernahm. Ursprünglich als Lusthaus für höfische Feste nach Jagdgesellschaften genutzt, beschrieb Wilhelm von Humboldt die Aussicht auf die umliegenden Seen im Jahr 1796 als „göttlich“. Im 20. Jahrhundert ging das Schloss 1937 an das Land Schleswig-Holstein über und wurde ab 1958 durch die Stadt Eutin öffentlich genutzt. Nach Sanierungen in den 1980er und 1990er Jahren, die durch Bauschäden und Schimmelbefall notwendig wurden, erlitt das Dach 2007 einen Brand, der behoben werden konnte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Uklei_Jagdschloss_1.jpg
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Lage: 54.1825, 10.6280