Privatbesitz
Hinteres Schloss Schöckingen
Das Hintere Schloss Schöckingen, auch als Großes Haus oder Gaisberg’sches Gebäude bekannt, ist ein Bauwerk in Ditzingen-Schöckingen. Es hat ein gemauertes Erdgeschoss und zwei darüberliegende Fachwerkgeschosse, gekrönt von einem hohen Steildach, und ein Rundbogenportal.
Geschichte+
Die Schlossanlage Schöckingen, als Niederungsburg konzipiert, reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Mittelalter war sie im Besitz der Herren von Nippenburg. Das Hintere Schloss erlitt 1431 Zerstörungen. Nach der Weigerung der Nippenburger, die Reformation einzuführen, wurde die Anlage während des Dreißigjährigen Krieges von protestantischen Truppen verwüstet. Im Jahr 1660 ging das Lehen an die Freiherren von Gaisberg-Schöckingen über. Diese ließen 1740 das durch Blitzschlag beschädigte Haupthaus wieder aufbauen und 1754 das Hintere Schloss neu errichten, wie eine Wappentafel am Portal mit den Initialen F. A. V. G und der Jahreszahl 1754 belegt. Ende des 18. und im 19. Jahrhundert erfolgten weitere Umbauten am Haupthaus, und um 1800 wurde das Maierhaus hinzugefügt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/bawue/schloesser/schoeckingenalt.html
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Lage: 48.8462, 9.0285