Die Kirche kann besichtigt werden
Hildesheimer Dom

In Hildesheim, Niedersachsen, steht der Dom St. Mariä Himmelfahrt, eine Kathedrale, die seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie ist bekannt für ihre Kunstschätze und den „Tausendjährigen Rosenstock“, der an der Außenwand der Apsis wächst.
Geschichte+
Die Ursprünge des Hildesheimer Doms reichen bis ins Jahr 815 zurück, als nach der Gründung der Diözese Hildesheim eine Marienkapelle entstand. Bischof Gunthar ließ später eine Cäcilia-Basilika errichten, die als erste Domkirche diente. Im Jahr 872 wurde unter Bischof Altfrid eine dreischiffige Basilika mit Kreuzgrundriss und Westwerk erbaut. Nach Brandschäden im Jahr 1046 wurde der Dom unter Bischof Hezilo auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut. Bis ins 14. Jahrhundert folgten bauliche Veränderungen, darunter gotische Seitenkapellen. Der Dom erlitt im Zweiten Weltkrieg Zerstörungen und musste zwischen 1950 und 1960 in vereinfachter Form wieder aufgebaut und neu geweiht werden. Eine Sanierung von 2010 bis 2014 stellte das ursprüngliche Bodenniveau wieder her und brachte Kunstwerke an ihre angestammten Plätze zurück.
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Lage: 52.1491, 9.9472