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Herzogsschloss Straubing
Das Herzogsschloss Straubing, einst Residenz der bayerischen Herzöge von Bayern-Straubing, ist ein Bauwerk an den Ufern der Donau. Es verbindet mittelalterliche Wehrhaftigkeit mit Architektur und dient heute als Verwaltungs- und Kulturzentrum in der Stadt Straubing.
Geschichte+
Der Bau des Herzogsschlosses begann im Jahr 1356 unter Herzog Albrecht I., der eine offene Residenz am Donauufer errichten ließ. Das Ensemble umfasste Fürstenbauten mit einem großen Saalbau zwischen zwei Wohntürmen, der 1422 aufgestockt wurde. Unter Albrechts Sohn Johann III. entstand der Rittersaal nach holländischen Vorbildern. Eine Schlosskapelle, St. Sigismund und St. Georg geweiht, wurde 1373 begonnen und 1393 geweiht, wobei ihr Schiff im 15. Jahrhundert erneuert und im Barock umgestaltet wurde. Der Torturm, bereits vor 1356 Teil der Stadtmauer, wurde in die Anlage integriert und zeigt noch heute Spuren eines Fallgitters. Das Schloss diente nicht nur als herzogliche Residenz, sondern auch als Versammlungsort für wichtige Ereignisse, darunter ein Reichstag im Jahr 1430. Nach dem Aussterben der Straubinger Wittelsbacher Linie im Jahr 1425 wurde das Schloss zum Sitz des Vizedoms und später des Rentamtes, wodurch Straubing ein Verwaltungszentrum blieb.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.8849, 12.5732