Die Geschichte des Gutes Schenkendöbern ist eng mit der Familie Kohlo und der Herrschaft Schenkendorf verbunden, die bis 1811 dem Johanniterorden unterstand. Im Jahr 1748 wechselte das Gut den Besitzer und wurde an Adam Friedrich von Schlieben verkauft. Seine Erben veräußerten es 1810 an Johann Christian Krüger, den damaligen Gutsverwalter. Nach Krügers Tod im Jahr 1832 übernahm seine Schwester Marie Elisabeth Breitenfeld die Verwaltung, die das Gut 1848 an ihre Tochter Johanna Sofie vererbte. Deren Ehemann, Benno Schlinzig, etablierte einen landwirtschaftlichen Betrieb. Zwischen 1871 und 1882 gehörte das Gut Paul von Roeder, gefolgt von Louis von Düring bis 1907. Anschließend erwarb die Familie Vorsteher aus Hannover das Gut, erweiterte den Betrieb und spezialisierte sich auf Milchproduktion. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie im Zuge der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet. Das Land wurde parzelliert und an Neubauern verteilt, während das Herrenhaus Heimatvertriebene aufnahm.
Herren- und GutshausSchenkendöbern
Herrenhaus Schenkendöbern

In der Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg liegt das Herrenhaus Schenkendöbern, auch bekannt als Schloss Schenkendöbern. Es dient heute als Sitz der Gemeindeverwaltung und ist ein eingetragenes Baudenkmal.
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Lage: 51.9572, 14.6365