Schullandheim
Herrenhaus Reichwalde
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Das Herrenhaus Reichwalde, ein historisches Gutshaus in Sachsen, reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Einst im Besitz namhafter Adelsfamilien und kurzzeitig sogar Teil der Standesherrschaft Muskau, dient es heute als Schullandheim.
Geschichte+
Die Ursprünge der Siedlung Reichwalde, die als Platzdorf angelegt wurde, deuten auf eine deutsche Gründung im 13. Jahrhundert hin. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1364. Bereits 1394 ist ein Rittergut in Reichwalde nachweisbar, das 1399 der Familie von Metzradt gehörte. Im Jahr 1804 erwarb Ludwig Reichsgraf von Pückler, der Vater des späteren Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, das Gut. Dadurch wurde Reichwalde zum zweiten Mal Teil der Standesherrschaft Muskau, nachdem Kurt Reinicke von Callenberg das Gut bereits um 1650 kurzzeitig besessen hatte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3840, 14.6630