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Herrenhaus Krauschütz

Das Herrenhaus Krauschütz, ein historisches Gutshaus, befindet sich in der malerischen Region Elbe-Elster in Brandenburg, Deutschland. Es ist ein bemerkenswertes Zeugnis der regionalen Gutsgeschichte und war stets eng mit dem nahegelegenen Schloss Elsterwerda verbunden.
Geschichte+
Die früheste Erwähnung des Gutes Krauschütz findet sich im Jahr 1502, als Georg und Hans von Köckritz Zinsen in Krauschütz an Georg von Sachsen veräußerten, ein Vorgang, der 1513 mit Jacob und Otto von Köckritz wiederholt wurde. Im Jahr 1727 gelangten sowohl das Schloss Elsterwerda als auch das Gut Krauschütz durch eine gerichtliche Versteigerung in den Besitz von König August dem Starken, der es zu einem Kammergut umgestaltete. Nach der Teilung Sachsens im Jahr 1815, infolge des Wiener Kongresses, wurde das Kammergut zur königlichen Domäne Krauschütz. Im April 1898 übernahm Richard Barthel die Domäne. 1932 wurde die Domäne Krauschütz von der Siedlungsgesellschaft Sachsenland parzelliert. 1940 erfolgte die Zwangseingemeindung in die Stadtgemeinde Elsterwerda, ein Zustand, der bis 1992 andauerte, bevor der Stadtteil seinen traditionellen Namen Krauschütz zurückerhielt. Das Herrenhaus selbst entstand vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.4534, 13.5295