Leerstehend
Herrenhaus Grabau

In der schleswig-holsteinischen Gemeinde Grabau steht das Herrenhaus Grabau. Es zeichnet sich durch seine eklektizistische Architektur aus, die verschiedene europäische Stilformen aus fünf Jahrhunderten vereint.
Geschichte+
Die Ursprünge des Gutes Grabau reichen bis in ein wendisches Dorf zurück. Im Mittelalter war das Land im Besitz der Familie Hummersbüttel, bevor es durch Heirat an die Familie Buchwaldt überging. Im 16. Jahrhundert als Meierhof des Gutes Borstel gegründet, verblieb es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bei den Buchwaldts. Nach mehrfachen Besitzerwechseln wurde Grabau 1804 von Borstel abgetrennt und 1806 unter Joachim Christoph Janisch zu einem eigenständigen adligen Gut erhoben. Zwischen 1861 und 1906 gehörte es der Familie Wehber. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb der Kaufmann Gustav Lahusen das Gut und ließ das heutige Herrenhaus zwischen 1906 und 1908 errichten. Nach 1932 wechselte das Gut kurzzeitig an Friedrich Bölck, der es 1936 an die Wehrmacht verkaufte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=562
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Lage: 53.8055, 10.2700