Privatbesitz
Herrenhaus Gelting

Das Herrenhaus Gelting, oft auch als Schloss bezeichnet, ist ein Gutshaus in der Region Angeln. Die dreiflügelige Anlage, die einen Ehrenhof umschließt, ist von einer Graben- und Wallanlage sowie vier Bastionen umgeben.
Geschichte+
Das Gut Gelting wurde bereits 1231 als „Gyælting“ im Liber census Daniae, einem dänischen Steuererfassungsdokument, erwähnt und befand sich zu dieser Zeit im Besitz des dänischen Königs. Im Jahr 1494 wechselte das Gut in den Besitz der Ritterfamilie von Ahlefeldt, die es im Tausch gegen andere Ländereien erhielt. Schon damals existierte der heutige Ostflügel mit seinem Rundturm. Im 17. Jahrhundert wurde unter den Ahlefeldts der Westflügel des Herrenhauses ergänzt. Nach einem Konkurs und Erbstreitigkeiten fiel das Gut 1712 wieder an die dänische Krone zurück. Ein Verkaufsversuch scheiterte zunächst, doch nach Renovierungen und dem Bau eines neuen Torhauses im Jahr 1754 erwarb der Kaufmann Sönke Ingwersen das Anwesen 1758. Er wurde 1759 vom dänischen König Friedrich V. geadelt und nannte sich fortan „Baron von Geltingen“. Ingwersen, der sein Vermögen bei der Ost-Indien-Compagnie gemacht hatte, erweiterte die Hofanlage und gestaltete das Herrenhaus um 1770 im holländischen Stil um, wobei der zweigeschossige Mittelbau entstand. Er ließ auch ein Theater und einen französischen Garten anlegen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schloss_Gelting.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 54.7501, 9.9048