Universität
Haus zum Riesen
Das Haus zum Riesen ist eine historische Residenz in der Heidelberger Altstadt, die durch ihre Statue und ihre Verbindung zur Universität Heidelberg geprägt ist. Errichtet im Barockstil, diente es einst als Palais und beherbergt heute universitäre Einrichtungen, in denen Wissenschaftler wirkten.
Geschichte+
Das Gebäude wurde 1707 auf den Fundamenten des ehemaligen Gasthauses „Zum Löwen“ erbaut. Bauherr war der Geheime Rat und Generalleutnant Eberhard Friedrich von Venningen. Die Entwürfe stammen von Johann Adam Breunig, der auch das Heidelberger Jesuitenkolleg und die Alte Universität plante. Eine Besonderheit ist die Verwendung von Quadersteinen des gesprengten Dicken Turms des Heidelberger Schlosses, was durch eine kurfürstliche Erlaubnis ermöglicht wurde. Seinen Namen verdankt das Palais einer überlebensgroßen Statue des Bauherrn, geschaffen von Heinrich Charrasky, die den Mittelrisalit im zweiten Stock ziert. Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Haus kurzzeitig als Gasthaus mit Brauerei genutzt. Mitte des 19. Jahrhunderts übernahm die Ruprecht-Karls-Universität das Gebäude. Hier forschten und lehrten Wissenschaftler wie die Chemiker Robert Bunsen und Physiker Gustav Kirchhoff, die an der Spektralanalyse arbeiteten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Haus_zum_Riesen_Anatomiegarten_Heidelberg.JPG?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.4104, 8.6981