Privatbesitz
Haus Westhusen

Ein Wasserschloss in Dortmund-Westerfilde ist das Haus Westhusen. Seine Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück und ist geprägt von Zerstörung, Wiederaufbau und wechselnden Adelsfamilien, die das heutige Erscheinungsbild formten.
Die Ursprünge des Hauses Westhusen liegen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, als Gerlach Specke, ein Mitglied der Familie von Bodelschwingh, die Anlage errichten ließ. Im Jahr 1311 fiel der Grundbesitz an Gyselbert Specke, dessen Sohn Gerlach das Haus 1332 baute und sich fortan „Specke zu Westhusen“ nannte. Eine zum Haus gehörende Kapelle wurde 1361 gestiftet. Während der Großen Dortmunder Fehde im Jahr 1388 wurde das Anwesen zerstört, jedoch von den Besitzern wiederaufgebaut. Durch Heirat gelangte es 1469 an die Familie von Vittinghoff, die es bis ins 17. Jahrhundert innehatte. Nach einer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg kam das Schloss 1620 an die Familie von Hoete, die es erneuern ließ und bis 1743 besaß. Anschließend ging es durch Heirat an Friedrich Wilhelm von Sydow über, dessen Familie das Herrenhaus 1750 umbaute und ihm im 19. Jahrhundert, zwischen 1886 und 1888, im neugotischen Stil sein heutiges Aussehen verlieh. Die Burgkapelle wurde bereits 1809 abgerissen. 1913 verkaufte Conrad von Sydow das Gut an die Gelsenkirchener Bergwerks-AG, die die Gräfte trockenlegte. Zwischen 1974 und 1979 erfolgte eine Restaurierung der Gebäude. Seit den 1980er Jahren wurde die Anlage umgebaut und dient seit 1992 als Seniorenresidenz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.5431, 7.3892