Privatbesitz
Haus Weiherhof

Das Haus Weiherhof in Düren-Gürzenich ist ein Herren- und Gutshaus, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen.
Geschichte+
Erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt, gehörte der Weiherhof zunächst dem Kloster Schwarzenbroich, das ihn 1492 erwarb. Das Kloster nutzte das Anwesen, das damals auch als Pfaffenhof bekannt war, zur Fischzucht und legte dafür acht Teiche an. Um 1750 ging der Hof an Adam Wilhelm Schellart von Burg Obbendorf. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Familie Schellart den Weiherhof 1767 versteigern, woraufhin das Kloster Wenau das Gut samt umfangreichem Waldbesitz erwarb. Im Zuge der Säkularisation unter Napoleon im Jahr 1802 fiel der Weiherhof an die Familie Schillings. Anfang der 1920er Jahre erwarb Baron von Bennigsen das Anwesen, bevor es 1924 in den Besitz der Familie Schoeller überging. Heute ist es Eigentum von Christa Schüll, geborene Schoeller.
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Lage: 50.7850, 6.4316