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Haus Schmithausen

Im Klever Stadtteil Kellen, Nordrhein-Westfalen, steht Haus Schmithausen, ein Rokoko-Schlösschen. Ursprünglich eine mittelalterliche Wasserburg, wurde es im 18. Jahrhundert durch den heutigen Bau ersetzt und dient heute als Zentrum für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Geschichte+
Die Wurzeln von Haus Schmithausen reichen bis ins Mittelalter zurück, als an gleicher Stelle eine zweiteilige Wasserburg existierte. Diese wurde erstmals im Jahr 1442 im Rahmen einer Erbteilung urkundlich erwähnt. Ihren Namen erhielt die Burg von einem Flecken namens Smithuysen, der bereits im 11. Jahrhundert als Zollstation am Altrhein fungierte. Nach der Versandung des Rheinarmes zwischen 1289 und 1300 und der Verlegung des Zolls verlor der Ort seine Bedeutung. Die Herzöge von Kleve und später die Kurfürsten von Brandenburg vergaben die Anlage als Lehen. Um 1770 wurde das heutige Schlösschen im Stil des niederländischen Klassizismus errichtet. Bauherr war Hans Christian von der Meyen, Direktor der preußischen Kriegs- und Domänenkammer.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=566&hilight=Borghees
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.8026, 6.1744