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Museum
Haus Hohenbusch

In Erkelenz, Nordrhein-Westfalen, liegt Haus Hohenbusch, ein historisches Herren- und Gutshaus, das einst ein Kloster der Kreuzherren war. Die Anlage, umgeben von einer hohen Mauer, ist heute ein Ort für Kultur und Begegnung.
Geschichte+
Die Ursprünge von Hohenbusch reichen bis ins Jahr 1147 zurück, als Rudolphus und Emertrudis ihr Allod Hoenbusc dem Marienstift Aachen schenkten. Kaiser Friedrich II. bestätigte diesen Besitz im Jahr 1226. Im Jahr 1302 gründete der Orden vom Heiligen Kreuz, später bekannt als Kreuzherren, hier ein Kloster. Drei Jahre später übertrug das Aachener Stift Hohenbusch gegen einen jährlichen Zins an den Orden. Im Jahr 1560 lebten bereits 16 Ordensleute im Kloster. Eine neue Kirche wurde 1634 geweiht, und 1677 entstand ein Noviziat. Zwischen 1707 und 1720 wurden der Mittelbau, der Westflügel und der Südflügel errichtet. Im Jahr 1795 umfasste der Klosterbesitz umfangreiche Ländereien und eine Mühle. Die Säkularisation durch die Franzosen führte 1802 zur Aufhebung des Klosters, wobei die Kirche und zwei Flügel abgerissen wurden. Danach wurde die Anlage bis 1983 als landwirtschaftliches Gut genutzt und erhielt den Namen „Haus Hohenbusch“. Die Stadt Erkelenz erwarb das Anwesen 1983, und 1990 wurde es erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/
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Lage: 51.0682, 6.2782