Private Wohneinheiten
Haus Heisingen

Am rechten Ruhrufer in Essen-Heisingen befindet sich Haus Heisingen, ein ehemaliges Rittergut. Seine ältesten erhaltenen Bauteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde es in einen Sommersitz der Werdener Äbte umgewandelt.
Geschichte+
Die Ursprünge von Haus Heisingen reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück, als an diesem Ort der Hof Kofeld entstand, der die fränkischen Gebietsansprüche sicherte. Im 11. und 12. Jahrhundert entwickelte sich daraus eine befestigte Anlage, die ab dem 13. Jahrhundert als Mannlehen des Klosters Werden diente. Im Jahr 1370 wurde es als Sitz des Werdener Schultheißen erwähnt. Ab 1458 war das Anwesen über zwei Jahrhunderte im Besitz der Freiherren Staël von Holstein. Nachdem diese Linie 1696 erlosch, erwarb Abt Coelestin von Geismar die Anlage im Jahr 1709 und ließ sie zu einem Sommersitz umbauen. Sein Nachfolger Benedikt von Geismar ergänzte später ein Barockportal.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=575
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4005, 7.0742