Privatbesitz
Haus Heck

Haus Heck in Essen-Werden ist ein historisches Herren- und Gutshaus. Es zählt zu den frühen Baudenkmälern der ehemaligen Rheinprovinz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens als „dat hys an der Hecghe“ datiert auf das Jahr 1390, wobei bereits 1259 ein Ritter Heinrich von Hecga genannt wird. Im Jahr 1412 fand es erneut Erwähnung in einem Lehensverzeichnis der Abtei Werden. Der Name „Hys an der Hecghe“ deutet auf die Funktion des Gebäudes als Teil des Werdener Befestigungssystems hin, umgeben von einem mit Hecken bepflanzten Wall. Haus Heck wurde 1498 bei einem Stadtbrand zerstört, da es 1572 als Ruine beschrieben und 1581 auf einer Abbildung als „Ruine Castri Hegge“ dargestellt wurde. Diese Abbildung zeigt eine zweiteilige Anlage mit Kern- und Vorburg. Ein Wiederaufbau könnte ab 1599 durch Dietrich von der Hoven und Margarethe von Oefte begonnen worden sein, wovon ein Kamin mit dieser Jahreszahl zeugt.
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Lage: 51.3911, 7.0015